Von nichts kommt nichts – was das Gesetz von Ursache und Wirkung mit dir zu tun hat

Von nichts kommt nichts!

Dieser Satz prägt seit vielen vielen Jahren meine Lebenshaltung. Heute weiß ich, er fußt auf einem universellen Gesetz, dem von Ursache und Wirkung, und spätestens seit jemand die Chaostheorie formu­liert hat, ist es Allgemeinwissen, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien auf der anderen Seite der Erde einen Wirbelsturm hervorrufen kann.

Ursache und Wirkung.

Unter dem Aspekt der Chaostheorie sollte ich die Bedeutung des “von nichts kommt nichts” für mein Leben nochmal anschauen, jedenfalls, was den Aspekt der körperlichen Befindlichkeiten und Zipperlein angeht, die einen ab und an so plagen. Wenn ich Kopfschmerzen habe und abends zuvor hatte es ein Gläschen Sekt gegeben. weiß ich genau, wovon der Kopfschmerz kommt. Mit Rückenschmerzen verhält es sich ähnlich. Hatte an diesem Tag Groß-(oder auch nur Klein-)Putz, dann weiß ich auch, woher der Schmerz im Rücken kommt.

Wenn allerdings etwas wehtut und keine mir bekannte Ursache kommt in Frage, hat mir “von nichts kommt nichts” sehr oft dabei geholfen, aus dem Schmerz keine große Sache zu machen und mir selbst das Interesse dafür auszu­reden. Von nichts kommt nichts, also hatte ich auch nichts und alles war gut. Meistens jedenfalls. Und ist es noch.

Ich liebe diesen Satz. Noch immer.

Ursache und Wirkung wirken.

Immer. Jederzeit. In allem.

Vor allem in dem Aspekt, über den ich hier sprechen will, nämlich den der Selbstermächti­gung.

Wenn ich etwas will, dann nützt es nichts zu warten, ob es vielleicht irgendwann passiert, in mein Leben kommt, Realität wird. Von nichts kommt nichts. Wenn ich etwas will, dann unternehme ich Schritte in diese Richtung. Ich tue etwas dafür.

Wenn ich am Meer leben will, dann schaue ich nach Jobs in Städten am Meer. (Grüße an dieser Stelle nach Kiel!)

Wenn ich zeichnen will, dann nehme ich Zeichenkurse, schaue mir Tutorials an und zeichne, zeichne, zeichne.

Wenn ich Bücher schreiben will, dann schreibe, schreibe, schreibe ich und suche mir Menschen, die das auch tun, um von ihnen und mit ihnen zu lernen und zu wachsen.

Von nichts kommt nichts,

Wenn ich gesund sein will (im Rahmen dessen, was mit mit meinen Anlagen und Gegebenheiten möglich ist), dann lasse ich alles weg, was krank macht.

Ja, auch Weglassen ist eine Form von Etwas-Tun. Es ist eine Ent­scheidung, die ich treffe, also habe ich etwas getan. Ich höre dann mit etwas auf, was die (mögliche, vermutete oder tatsächliche) Ursache für eine Erkrankung ist oder ein Zipperlein, wie zum Beispiel das Essen von Haferflocken, das ich aufgegeben habe, weil sie mir, ob roh oder gekocht, Blähungen verursachten.

Von nichts kommt nichts.
Keine Haferflocken, keine Blä­hungen.
100 Katzenzeichnungen, auch wenn die ersten fürchterlich doof aussehen, aber dann kann ich Katzen zeichnen, die schon nicht mehr so doof aussehen.

Was aber das Geilste ist

an diesen Prinzip von Ursache und Wirkung: Ich kann damit nicht nur das Zeichnen lernen und meine Blähungen beseitigen. Ich kann mein ganzes Leben damit gestalten.

Jaha! Du hast ganz richtig gelesen. Das geht!
(Hätte ich vor 10 Jahren NIEmals geglaubt!)

Wenn ich Freude in meinem Leben haben möchte, dann freue ich mich über jeden noch so klitzekleinen Anlass. Dann schaue ich ganz aktiv nach Sachen und Tätigkeiten, die mich erfreuen, und hole so viel wie möglich davon in mein Leben. Ehe ich es mich versehe, bin ich – zack – glücklich. Und das nachhaltig!

So einfach ist das.

Von nichts kommt nichts.

Klar gibt es auch die traurigen Momente, schwierige Phasen, Alltagsprobleme, auch Wut und Ärger über manche Dinge, alles das gehört zum Leben und will beachtet und gespürt werden, sonst sammelt sich das an und macht einen von innen heraus krank (hatte ich schon, ist auch Ursache und Wirkung).

Es geht mir hier aber um die Idee, dass ich das, woraus mein Tag, meine Woche, mein Leben besteht und wie es sich anfühlt, zu ganz großen Teilen selbst in der Hand habe. Dass ich so so so viel tun kann.

Von nichts kommt nichts.

Was wünschst du dir für dein Leben, was (noch) nicht da ist? Frag dich mal, was du dafür tun kannst.

Ursache und Wirkung, von nichts kommt nichts. Oder aber für diejenigen, die Bibelsprüche mögen: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Auf das Gesetz von Ursache und Wirkung in immer Verlass. Also hau rein und tu was für dich und dein Leben. Es ist deine Entscheidung, deine Wahl, dein Leben.

Du hast nur den eine!

Happy Day, Andrea!