Wahre Heldinnen – Starke Frauen aus Nordhessen

Wahre Heldinnen – Starke Frauen aus Nordhessen

Politik, Gesellschaft, Bildung, Kunst, Musik, Gastronomie, Sport, Literatur – sie sind in allen Bereichen des Lebens zuhause und meistern die Aufgabe, die sie sich für ihr Leben ausgewählt haben. Mit ihrem Mut und ihrer Durchsetzungskraft sind sie Vorbilder, eben „Wahre Heldinnen“.

Wahre Heldinnen – Starke Frauen aus Nordhessen
Wartberg-Verlag Gudensberg, 12. Oktober 2018
64 S. (zahlreiche Bilder)
ISBN 978-3-831332-12-0
Gebundene Ausgabe, 14,00 € (Link zum Autorenwelt-Shop)

Nach Erfindungen und Katzen nun das Thema Frauen?

Ja, und immer wieder ja! Elisabeth Selbert, Kasseler Juristin, ist der Satz im Grundgesetz zu verdanken: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Aber sind sie das? Sind wir das? Noch fast 70 Jahre nach dem ersten Entwurf der Nachkriegsverfassung für die Bundesrepublik Deutschland stecken alte Rollenbilder fest in den Köpfen. Packt Mann im Haushalt mit an, dann „hilft“ er seiner Frau (und unterstellt damit, dass Hausarbeit Frauensache ist). Überlegungen kursieren, in den Managementetagen großer Firmen Frauenquoten einzuführen – die großen Deals sind nach wie vor Männersache. In vielen Branchen erhalten Frauen einen geringeren Lohn als Männer – bei gleicher Arbeit.

Diese Gründe sind es, weshalb es auch fast 70 Jahre nach der im Grundgesetz legitimierten „Gleichberechtigung“ Bücher über „Starke Frauen“ zu schreiben und zu lesen. Heranwachsende junge Frauen heutzutage benötigen Rollenvorbilder, wie es auch gehen kann. Vielleicht halten sie es mit der Gleichberechtigung schon selbstverständlicher als meine Generation, das wäre zu wünschen, vielleicht sind aber auch sie noch nach 50er-Jahre-Mustern erzogen, weil die in den Elternköpfen noch drinsteckten.

Was mich die Arbeit an diesem Buch gelehrt hat: Zu jeder Zeit haben Frauen die sich ihnen bietenden Chancen genutzt, wenn sie ein Ziel im Leben hatten, für das es sich lohnte, auch gegen gesellschaftliche Konventionen anzugehen, sich davon nicht abhalten zu lassen im Streben, das eigene Lebensziel zu erreichen. Weil diese Frauen wussten, dass ihr Ziel größer ist als sie selbst, dass ein Vermächtnis bleiben soll, wenn sie einmal ihr kurzes Leben beendet haben. Mit ihren Handlungen traten sie das Gestrüpp nieder, auf das Frauen nachfolgender Generationen einen leichteren Gang haben mochten.

Folgen wir ihren Spuren. Haben auch wir diesen Mut. Verfolgen wir unsere Ziele, ganz gleich, was die anderen sagen.