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Mit dem Kopf über Wasser!

Liebe*r [subscriber:firstname | default:Abonnent],


wir leben in einer ziemlich verrückten Zeit. Gar nicht so einfach, da den Kopf über Wasser zu behalten. Allerdings: wir haben noch Glück. Anderswo auf der Welt geht es viel viel verrückter zu und da möchte ich nicht sein.
Ich bin hier. Ich bin jetzt. Das ist gut so. Und wenn du dich umschaust, findest du bestimmt auch viel mehr Gründe, dich zu freuen und dankbar zu sein (für Wasser aus dem Hahn, Heizung, ein Dach über dem Kopf, die Blumen vor deinem Fenster und die Osterglocken draußen im Garten) als dich zu beklagen - zumal Beklagen eh nichts bringt. Davon wird nichts besser. Nicht mal anders, nur schwerer zu ertragen, weil dein eigenes Klagen nebst dazugehöriger chemischer Botenstoffe in deinem Körper dir die Stimmung versauen.
Also halten wir den Kopf oben. Und halten gezielt Ausschau nach den schönen Dingen des Lebens, in der Natur, in deinem direkten Umfeld.

Zum Beispiel:

Mein Weihnachtsstern blüht! Ist das zu fassen? Seit eineinviertel Jahr steht er bei mir, hat sich zwischenzeitlich einen Ast gebrochen, den ich mit einem selbstgeschnitzten Holzlöffel geschient habe. Ich wollte ihn schon wegwerfen, um für die Tomatenansaat Platz zu machen. Aber was denkst du? Fängt er an zu blühen und bekommt auch noch rote Blätter!
Das ist schön 😍
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Nicht so schön indessen:

Meine Lesung in der Dippelmühle Bad Hersfeld am 2. April 2020 haben wir abgesagt. Wegen Corona. Genau.

Nicht nur das. Ich habe den Entschluss gefasst, meine sozialen Kontakte in den nächsten Wochen auf ein Minimum zu beschränken und nur für das Nötigste rauszugehen. Zum Einkaufen zum Beispiel. Das Atelier am Rain bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Die im Einvernehmen mit Frau Wohlberedt von der Dippelmühle getroffene Entscheidung, keine Lesung im April abzuhalten, sondern sie auf den Herbst zu verschieben, und die Abriegelung Italiens, wo meine Eltern im April hätten Urlaub machen wollen, haben mich dazu veranlasst, die Situation im Augenblick noch einmal näher anzuschauen. Es ist nicht so, dass ich Angst vor einer Ansteckung hätte - obwohl ich selbst vermutlich zur Risikogruppe gehöre wegen meines Alters und wegen meiner Asthmaerkrankung. Nein, das ist es nicht. Es ist diese furchtbar lange Inkubationszeit, die dich unwissentlich zum Überträger machen kann, und damit besteht die Gefahr, dass du andere ansteckst, ohne es überhaupt zu wissen.
Wie gesagt, ich gehöre selbst zur Risikogruppe und ich habe eine Rekonvaleszentin im Haus, weshalb ich die Gefahr einer Ansteckung und Übertragung minimieren möchte.

Vielleicht gehörst du zu denen, die das alles für Panikmache halten. Okay. Das akzeptiere ich. Ich bitte dich, auch meine Entscheidung zu akzeptieren.

Die selbstauferlegte „Quarantäne“ hat auch ihr Gutes: ich kann mich in Ruhe darauf konzentrieren, mein neues „Dunkle Geschichten“-Buch zu schreiben und Malkurse vorzubereiten.

Mehr dazu schreibe ich dir in Kürze!

Und natürlich kannst du mein aktuelles Buch „Dunkle Geschichten aus Nordhessen“ aus der Reihe „Schön & schaurig“ weiterhin bei mir bestellen - oder im Buchhandel. Alle Infos dazu findest du gleich im nächsten Absatz.
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Du möchtest gern ein Buch mit Unterschrift haben?
Kein Problem! Ich signiere es dir gern. Hinterlass mir einfach eine E-Mail mit deinem Widmungswunsch und ich schicke dir das Buch zum gebundenen Ladenpreis zu. Nur die Versandkosten müsstest du übernehmen, das wäre lieb :)
In diesem Artikel kannst du dich noch einmal genau informieren, was es mit den "Dunklen Geschichten aus Nordhessen" auf sich hat.

Ein Zitat ...

"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.."
(Oscar Wilde)

Malkurse ...

... finden, wie gesagt, im Moment nur sehr sporadisch statt. Auf meinen Webseiten findest du im Moment nur zwei Kurse, die bereits gebucht sind. Meinen beruflichen Verpflichtungen, die schon vereinbart waren, gehe ich natürlich nach, sofern nichts anderes vereinbart. Allerdings treffe ich keine weiteren Verabredungen, bis die Situation sich entspannt hat. Dafür bitte ich um dein Verständnis.
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... und was zum Nachdenken ...

Bist du Herr*in oder Sklav*in deiner Gedanken?

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Und weil die verrückte Welt momentan dazu angetan ist, sich eine Menge Gedanken zu machen, wirklich eine Menge, so viele, dass sie einen um den Verstand bringen können, magst du vielleicht diesen Artikel hier lesen.

Danke für deine Aufmerksamkeit!

Und vielen Dank für dein Verständnis.
Wenn auch die Aktivitäten außer Haus ein bisschen brachliegen werden in der nächsten Zeit, so kann doch in der großen weiten virtuellen Welt einiges passieren. Deshalb halte ich dich auch weiter mit Newslettern auf dem Laufenden, bei Laune, am Nachdenken, ganz wie du willst.
Und wie ich will! Weil mir es jedes Mal Spaß macht, dir ein paar Zeilen zu schreiben, selbst wenn ich mal nicht ganz so gute Neuigkeiten für dich habe.

Also: Pass gut auf dich und deine Lieben auf und sag lieber hinterher, das war die ganze Aufregung nicht wert.

Herzlich
Deine Andrea

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